Andreas Pohlmann

68. Ruhrfestspiele

78 Produktionen an zehn Spielstätten, insgesamt 192 Aufführungen mit acht Uraufführungen und sieben Deutschlandpremieren: Die 68. Ruhrfestspiele überzeugen bereits durch das reine Zahlenwerk. Inhaltlich steht in diesem Jahr das Thema “Inselreiche – Land in Sicht – Entdeckungen” an.

Bei dieser thematischen Vorgabe ist die Eröffnungspremiere quasi verpflichtend: Shakespeares “Der Sturm” in der Regie von Gísli Örn Gardarsson, eine Kooproduktion der Ruhrfestspiele und des Residenztheaters München. Im Rahmen der Uraufführungen dürfte “Mutti” von Juli Zeh und Charlotte Roos für Interesse sorgen. Und Muttis sind auch beim Kinder- und Jugendtheater gefragt: etwa bei der Produktion “Kugelbunt” für Zuschauer ab einem Jahr. Deutlich älter – doch mitunter ebenso aufgedreht – ist traditionell das Publikum des schrägen FRiNGE-Festivals, das in diesem Jahr mit 22 Produktionen aus zehn Ländern aufwartet. Anlässlich diverser Lesungen zu Gast sind  zudem etwa Hannelore Elsner, Katja Riemann, Thomas Thieme und Sophie Rois. Im Theaterzelt am Festspielhaus wiederum machen es sich u.a. Wigald Boning, Fritz Eckenga, Christoph Maria Herbst und Lisa Fitz bequem. Weitere Spielorte: u.a. das Theater Marl (“Endspiel”) und die Halle König Ludwig 1/2 in Recklinghausen (“Mutti”).

COVID-19

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