Rapper Curly kommt nach Köln

Venice Beach Tour

Am Mittwoch den 11. September kommt der aus Berlin stammende Rapper Curly mit seiner Solo-Tour in den Veedel Club in der Luxemburger Straße. Er bietet somit mit leichter Verspätung eine Show, die es definitiv wert ist, über den Kauf von Karten nachzudenken. Denn das Konzert sollte eigentlich bereits im Mai dieses Jahres stattfinden, musste jedoch verschoben werden. Gerade einmal 250 Personen passen in den überschaubaren Club der für eine einzigartige und intime Konzertatmosphäre sorgen dürfte. Für gerade einmal 18,30 € sind Interessierte im September dabei und stehen dafür praktisch direkt an der Bühne.

Am 17. Februar 2017 erschien das Debütalbum von Curly. Er nannte es Munchies und behandelte auf dem Album vor allem die Jagd nach Ruhm. Die ersten Fans hatte er 2018 und Anfang dieses Jahres live auf der Tour mit Juse Ju gesammelt, in dessen Vorprogramm er auftrat.

Video zu Venice Beach ist Besonderheit

Das aktuelle Projekt von Curly heißt Ohaaa und orientiert sich mit Songs wie Venice Beach an wie Themen Lifestyle, Fashion und Frauen. Ein typischer Rapper könnte man meinen, der allerdings den von ihm präsentierten Lebensstil gut verkörpert.

In der Rap-Industrie definitiv besonders ist das Musikvideo zu Venice Beach, dass unter der Regie von Timo Milbredt produziert wurde. Es wurde mit minimalem Aufwand innerhalb von 24 Stunden produziert und spielt komplett digital im Videospiel GTA 5. Der Hauptcharakter wurde derweil so erstellt, dass er an Curly in der Realität erinnert. Im Vergleich zu Musikvideos der internationalen Rap-Konkurrenz ist diese auf das Minimum zurückgefahrene Produktion allerdings eine echte Ausnahme. Im Betway Blog wird deutlich, wie wichtig Statussymbole aller Art wie Autos, Schmuck und Co. vor allem Hip-Hop-Business sind. Den Vogel in den getesteten Musikvideos schießt Lil Wayne mit Lollipop ab, der mit 13,25 Millionen Pfund ungefähr 13,24 Millionen Pfund mehr ausgab als Curly. Die 40 untersuchten Videos erreichten zusammen Produktionskosten von 7,4 Millionen Pfund. Es handelte sich um den zweitwichtigsten Faktor eines Musikvideos. Mehr Ausgaben entstanden nur durch die in den Clips genutzten Immobilien. Davon ob sich geringe Produktionskosten auszahlen, kann sich im September nun jeder selbst in Köln überzeugen. Noch sind Tickets für Curly erhältlich. Wer es eher etwas ruhiger mag, dem sei noch das Acoustic Festival ans Herz gelegt.