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„Kinderleben vor 100 Jahren“ heißt die neue Sonderausstellung im Rheder Spielzeugmuseum „Max und Moritz“.

Die Zeit war geprägt vom Ersten Weltkrieg. Und die Kriegspropaganda beeinflusste auch viele Bereiche des täglichen Lebens – auch den Alltag der Kinder. Zu sehen bekommen die Besucher zum Beispiel Puppen- und Kinderwagen, Waschschüssel (getrennt nach Gesicht und Körper), Babyflasche mit Warmhalter von 1900 und Räppelchen, Zwillingskinderwagen oder Kackstuhl.

Besonderes Stück der Ausstellung ist das „Kaiserbaby“ – eine Puppe mit einem verkrüppelten linken Arm, wie ihn auch Kaiser Wilhelm II. hatte. So sollten sich Kinder an die Missbildung gewöhnen.
Aber auch andere Bereiche wie Kommunion, Schule mit Tornistern für Mädchen und Jungs, Weihnachten oder Kleinkinder werden gezeigt. 
Eva Gutersohn hat tief in ihren Schatzkisten nachgesehen und vielerlei Interessantes und Imposantes ausgegraben. Die eifriges Sammlerin hat Wertvolles und Altes ausgestellt: Baby- und Kinderkleidung in vielerlei Varianten, die damals in mühsamer Heimarbeit gestickt, gehäkelt oder gestrickt wurde.

 

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