Jürgen Hoffmann © LVR-Industriemuseum

Glanz und Grauen – Mode im “Dritten Reich”

Die Uniformen der Hitlerjugend oder die fließenden Roben einer Zarah Leander – sie gelten als typisch für die Nazi-Zeit. Die Ausstellung “Glanz und Grauen – Mode im Dritten Reich“  hinterfragt diese Klischees.

Elegante Abendkleider, Dirndl und Uniformen, aber auch Alltagskleidung und Notgarderoben im Nationalsozialismus stehen im Mittelpunkt der Betrachtung – und die politische Bedeutung vermeintlich banaler Hosen oder Jacken.
1933 übernahm die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) die Macht in Deutschland. Adolf Hitler und seine Schergen errichteten eine Diktatur, die mit Rassismus, Terror und Gewalt bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 fast jeden Lebensbereich prägte.
Wie sahen Mode und Kleidung des Alltags in dieser Zeit aus? Und was haben sie mit dem NS-Regime zu tun? Die Uniformen für Parteiorganisationen schufen einerseits eine sichtbare Einheit und integrierten ihre Träger und Trägerinnen in die “Volksgemeinschaft”. Die Regierung diktierte andererseits “Judensterne” als textile Kennzeichen für eine ganze Bevölkerungsgruppe, die sie ausgrenzte. Hat aber Alltagskleidung auch etwas mit Politik zu tun? Ist eine Schürze nicht einfach nur eine Schürze?

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