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Lambertsmühle

Die historische und denkmalgeschützte Mühle liegt im Naturschutzgebiet Wiehbachtal und geht in ihren Ursprüngen bis ins 12. Jahrhundert zurück.

Als Bannmühle des Rittersitzes „Haus Landscheid“ erbaut, erhielt die Mühle ihren Namen nach einem Bewohner der Mühle, dem um 1570 geborenen „Lambert“. Im Jahr 1766 brannte die Mühle ab, wurde aber direkt wieder aufgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt. Die der Mühle eingegliederte Brotbäckerei wurde bis 1942 betrieben, der Mühlen- und Mahlbetrieb bis 1956. Das Mühlenanwesen wurde im Jahre 1983 unter Denkmalschutz gestellt. Die Lambertsmühle gilt als eine der schönsten erhaltenen Mühlen im Stadtgebiet Burscheids.

Die letzten Besitzer übertrugen der stadt Burscheid das Mühlenanwesen mit der Auflage, dort ein Heimatmuseum einzurichten. Da der Stadt die finanziellen Mittel fehlten, ging die Mühle in den Besitz des eigens dafür gegründeten Fördervereins über. Dieser möchte zukünftig ein „lebendiges“ Museum unter dem Thema „Vom Korn zum Brot“ einrichten. Dabei wird den Besuchern nicht nur ein geschichtlicher Einblick in eine Mühle und deren Arbeitsabläufe gewährt, auch praktische Erfahrungen können gesammelt werden.Im früheren Stall sollen Ausstellungen und Vorträge zu Themen aus Kunst, Kultur und Heimatkunde und Seminare stattfinden sowie Treffen der Vereine und sonstigen Gruppierungen in Burscheid.